Zwei Einbrüche in Radstadt – Tipps für die Bevölkerung

In kurzer Zeit wurde nun zwei Mal in Radstadt eingebrochen – einmal in einem Hotel in der Innenstadt, ein zweites Mal außerhalb des Stadtzentrums in einem Bauernhaus, wie uns mitgeteilt wurde. Aus diesem Grund möchten wir eine Warnung und ein Besinnen an die Bevölkerung ausrufen! Leider hat man vor allem am Land auf die Einstellung “Bei uns passiert schon nichts”. Dem ist leider nicht so, wie die aktuellen Einbrüche zeigen.

Beide Male stieg/en der/die Täter über ein Fenster ein und nahmen Bargeld. Wertsachen wurden liegen gelassen. Sie dürften also schnell agieren und nur auf Bargeld aus sein.

Hier kurz zusammengefasst ein paar Tipps an euch:

  • Alarmanlage (wenn vorhanden) aktivieren
  • Videoüberwachung (manche Kameras senden sofort ein Mail bei Bewegung)
  • Türen sichern / ev. Querriegelschloss zusätzlich anbringen
  • Fernsehsimulator / Bewegungsmelder / Zeitschaltuhren
  • Licht eingeschaltet lassen
  • Nachbarschaftshilfe / wachsame Nachbarn
  • Fenster schließen, nicht kippen!!
  • Elektronischer Wachhund

 

Hier ein Bericht und Tipps der Polizei (Quelle polizei.gv.at)

„Einbrecher kommen nur in der Dunkelheit“ – eine leider oft verbreitete Anschauung, die jedoch längst nicht mehr richtig ist. Sehr viele Einbrüche passieren in der Dämmerung. Die Kriminalprävention gibt folgende Empfehlungen zur Senkung Ihres Einbruchsrisikos.

  • Viel Licht, sowohl im Innen- als auch im Außenbereich, schreckt potenzielle Einbrecher ab.
  • Bei Verlassen des Hauses/der Wohnung in einem Zimmer das Licht eingeschaltet lassen. Bei längerer Abwesenheit Zeitschaltuhren verwenden und unterschiedliche Einschaltzeiten für die Abendstunden programmieren.
  • Im Außenbereich Bewegungsmelder und helle Beleuchtung anbringen, damit sich das Licht einschaltet, wenn sich jemand dem Haus nähert, vor allem auchKellerabgänge und Mauernischen gut beleuchten.
  • Außensteckdosen wegschalten, können auch durch Täter genutzt werden.
  • Lüften nur, wenn man zu Hause ist, denn ein gekipptes Fenster ist für einen Täter wie ein offenes Fenster und ganz leicht zu überwinden (trotz versperrter Fenstergriffe). Achtung – Versicherungen zahlen nicht, da kein Einbruch sondern eventuell nur ein normaler Diebstahl vorliegt!
  • Mit einem Türspion und ausreichender Beleuchtung können Sie sehen, ob ungebetene Gäste an Ihrer Tür läuten. Bei Gegensprechanlagen: Öffnen Sie nicht sofort jedem die Hauseingangstüre, sondern informieren Sie sich zuerst über die Person und den Grund des Besuches.
  • Verriegeln Sie immer sämtliche Fenster und Türen, selbst bei kurzer Abwesenheit. Ein Balkenriegelschloss an der Eingangstür oder eine Alarmanlage sichern sehr wirksam gegen potenzielle Einbrecher ab.
  • Vermeiden Sie es, Ihren Schlüssel unter dem Fußabtreter oder in Blumentöpfen zu verstecken.
  • Bewahren Sie nur wenig Bargeld zu Hause auf. Hinterlegen Sie Ihre Wertsachen bei Ihrer Bank in einem Wertesafe (nicht in den Brieffächern).
  • Nachbarschaftshilfe: Halten Sie regelmäßigen Kontakt zu Ihren Nachbarn. So wissen Sie, was in Ihrer Nachbarschaft vorgeht und erkennen ungewöhnliche Aktivitäten sofort. Tauschen Sie auch Telefonnummern aus, im Anlassfalle ist es gut den Nachbar verständigen zu können.
  • Vermeiden Sie zur Einfriedung Ihres Grundstückes Bäume, Sträucher und Büsche – sie bieten den Dieben idealen Sichtschutz. Mauern und Zäune sind hingegen Hindernisse, die der Dieb nicht so leicht unbemerkt überwinden kann (zumindest Rückschneiden der Sträucher auf eine maximale Höhe von 80 cm).
  • Leitern, Gartenmöbel und frei herumliegendes Werkzeug sind praktische Helfer für Diebe – sie sollten versperrt im Inneren des Hauses verwahrt werden.
  • Je massiver der Zaun, desto größer die Sicherheit! Versehen Sie Zaun oder Mauer mit einem Überkletterschutz.

 

Bei verdächtigen Wahrnehmungen sofort die Polizei (Notruf 133) verständigen.
Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an die Kriminalprävention 0800/216346 (Tonband 0-24 Uhr)

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